Tuesday, 24. August 2010
PrimaLeben
Beitrag von
Gabriela Hamböck
Ich habe mein erstes eigenes Kinderbuch gezeichnet. Und ja, es ist in einem Verlag veröffentlicht worden. Wovon viele Zeichner und Maler träumen, ist für mich wahr geworden.
In Zusammenarbeit mit dem engagierten Verleger Volker Toth aus Salzburg (Edition Tandem) konnte ich mein erstes Buchprojekt verwirklichen.
Es heisst „Traurig – fröhlich“ und zeigt in einfachen, bunten Bildern Gegensätze auf. Hauptfigur ist eine Maus, die andere Tiere trifft. Dabei stellt sie fest, dass viele Tiere anders sind als sie selbst. Sie können größer, länger, schmutziger, hungriger oder leichter sein! Aber auch allgemeinere Gegensätze fallen der Maus auf: Tag und Nacht, vorne und hinten, oben und unten, warm und kalt. Auf jeder Doppelseite steht – gut lesbar – das jeweilige Gegensatzpaar.
Die Idee dahinter: Eine Geschichte zum jeweiligen Bild kann spontan im Kopf des Betrachters entstehen, oder beim Gemeinsam-Ansehen und Besprechen mit einem Kind (ab zwei Jahren). Die Bilder verlangen danach, in eigenen Worten erzählt zu werden. Jeder Betrachter wird andere Dinge darin entdecken und darf selbst kreativ sein.
Volker Toth hat mir geholfen, ein durchgehendes und logisches Konzept zu entwickeln. Auch für die Idee, die Papierstruktur zu scannen, bin ich ihm dankbar. So bekam das quadratische Buch (Ich liebe Quadrate!) einen haptischen Aspekt, und ist bei Bedarf gut zu reinigen.
Ich habe mit dieser Maus und ihren Freunden einen sehr gemütlichen Winter 2009/2010 verbracht. Kreativ-Sein bereichert! Und für den kommenden Winter habe ich auch schon Pläne…
Gabriela Hamböck
traurig - fröhlich
Gegensätze entdecken
ISBN 978-3-902606-41-9
Gebunden, 44 Seiten, € 14,80

EDITION TANDEM
Ludwig Volker Toth
Michael Pacher-Straße 25A
5020 Salzburg
T 0662 634220
www.edition-tandem.at
Das Buch ist direkt über den Verlag, aber auch über Amazon zu beziehen.

LEICHT - SCHWER

SAUBER - SCHMUTZIG
Thursday, 8. July 2010
PrimaLeben
Beitrag von
Gabriela Hamböck
Anfang Juni bin ich von Salzburg nach Wien gezogen. Hier verstärke ich seither als PR-Assistentin das Team der Prima. Wien bietet ganz neue Möglichkeiten, aber auch an Salzburg hat mir vieles gefallen, was ich hier sicher vermissen werde. Vor allem die Stadtberge. Wie der Name schon sagt: Berge mitten in der Stadt.
Eine besondere Entdeckung war für mich der Kapuzinerberg. Ein optimales Freiluft-Fitnessstudio direkt vor der Haustüre. Oft stieg ich in Schallmoos auf den Riesenfelsen, der ein letzter Ausläufer der Kalk-Alpen ist. Dabei kommt man ganz schön außer Puste. Meine Belohnung war dann ein frischer Apfelsaft auf der Terrasse des Franziskischlössls – einer kleinen Burg mit Restaurant. Absolut beeindruckend ist hier die Aussicht: Man sieht Plainberg, Voggenberg, Haunsberg, Buchberg und Kolomansberg – raus bis Bayern und rüber nach Oberösterreich.
Und dann erst die Vorderseite des Kapuzinerbergs! Hier bin ich oft entlang spaziert – vor der allerschönsten Salzburgkulisse, mit der Festung als Krönung. Direkt dahinter erscheint der wuchtige Untersberg. An windigen, bedeckten Tagen ziehen düstere Wolkenfetzen über die Burg und vom Untersberg weht waagerecht eine Schneefahne – so mag ich Salzburg. Als historische Stadt ganz nah an wildester Natur.
Natürlich bieten auch Gaisberg und Mönchsberg viele Wandermöglichkeiten und gute Gastronomie.
Mein Tipp daher an alle Salzburg-Besucher: Rauf auf die Stadtberge! Es ist eine echte Bereicherung eines Salzburgbesuchs.

So romantisch-düster kann die Festung
Hohensalzburg im Winter aussehen.

Blick vom Gaisberg auf das Salzburger Becken.
Man glaubt es kaum: nach 30 min Wandern
befindet man sich auf der Alm.